Komi Dodji Akpatcha
Die in Frankreich im Rahmen des Programms zur Modernisierung des öffentlichen Handelns (MAP) eingeleitete Gebietsreform, das an die Stelle der eingestellten Allgemeinen Überprüfung der öffentlichen Politik (RGPP) trat, mündete in die Verabschiedung des Gesetzes zur Modernisierung des öffentlichen Handelns und zur Stärkung der Metropolen vom 27. Januar 2014 durch das Parlament. Die wichtigste Neuerung dieses Gesetzes besteht in der Einführung der Metropolen, einer neuen Kategorie von EPCI (öffentlichen interkommunalen Verbänden), die, weit davon entfernt, die öffentliche Verwaltung wie von den Behörden beabsichtigt zu rationalisieren, die lokale institutionelle Landschaft erneut erschwert haben. Das vorliegende Werk hat sich zum Ziel gesetzt, die rechtlichen und institutionellen Herausforderungen dieses Gesetzes am Beispiel des Gemeindeverbands Grenoble-Alpes Métropole zu analysieren, der zu den zwölf (12) durch das Gesetz geschaffenen Metropolen zählt. Zu Beginn dieser für den 1. Januar 2015 vorgesehenen Umgestaltung stellen sich mehrere Fragen, insbesondere hinsichtlich der Ausgestaltung des Metropolraums, der Unterscheidung zwischen der Metropole und einem Stadtverbund, der Bürgernähe des öffentlichen Handelns sowie der Umsetzung der partizipativen Demokratie im Ballungsraum Grenoble.